The concept of trust — Das Konzept des Vertrauens

TENERIFFA Dez 2008 077

(Die deutsche Version ist unten.)

The concept of trust is dissolving for me more and more, at least if it means to trust some kind of future outcome. So often I hear that people say we need to trust that everything will turn out okay… And I feel that this is just nonsense… the biggest illusion ever. To trust in this sense is the egocentric view that somehow the whole world should follow my wishes… The only thing we know for sure is that we will die some day, that nothing is permanent…

What happens for me right now in my life is that I am more and more present in the moment, feeling the deep connection to myself, the others and the situation I am in. And I am finding that those seemingly three connections are in reality ONE. None of them can be there without the others present simultaneously.

And if I am present and connected in this way there is no need to trust anymore in some kind of a future. I KNOW that out of this connection and presence I have everything within me to deal with every situation when it comes (but not a second earlier). And it simply doesn’t make sense to worry about the future or phantasize about it. Let the future take care of itself.

Yet, this doesn’t mean that I don’t make plans. Planning is an important tool to break down complex projects to a step-by-step process. And that, of course, is very helpful. Yet, those plans will necessarily change and adapt to reality as we go, and it is not helpful to be attached to the outcome…

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Das Konzept des Vertrauens löst sich für mich mehr und mehr auf, zumindest wenn es Vertrauen in irgendein zukünftiges Ergebnis bedeutet. Ich höre Leute so oft sagen, dass wir vertrauen müssen, dass alles gut werden wird… Und ich habe das Gefühl, dass das einfach Unsinn ist… die größte Illusion überhaupt. In diesem Sinne zu vertrauen ist die egozentrische Sicht, dass sich die Welt irgendwie meinen Wünschen zu beugen hat… Das einzige, was wir sicher wissen, ist, dass wir eines Tages sterben werden, dass nichts von Dauer ist…

Was für mich in meinem Leben gerade geschieht, ist, dass ich immer mehr im Augenblick präsent bin und eine tiefe Verbindung mit mir selbst, den anderen und der Situation, in der ich bin, spüre. Und ich finde heraus, dass diese scheinbar drei Verbindungen in Wirklichkeit EINS sind. Keine von ihnen kann da sein, ohne dass die anderen gleichzeitig präsent sind.

Und wenn ich in dieser Art präsent und verbunden bin, dann gibt es kein Bedürfnis nach Vertrauen in irgendeine Art von Zukunft mehr. Ich weiß, dass ich aus dieser Verbindung und Präsenz heraus alles in mir habe, um mit jeder Situation umgehen zu können, wenn sie kommt (aber keine Sekunde früher). Und es macht einfach keinen Sinn mehr, mich um die Zukunft zu sorgen oder darüber zu fantasieren. Lass die Zukunft sich um sich selber sorgen.

Allerdings bedeutet das nicht, dass ich keine Pläne mache. Planen ist ein wichtiges Werkzeug, um komplexe Projekte auf Schritt-für-Schritt-Prozesse herunterzubrechen. Und das ist natürlich hilfreich. Doch werden diese Pläne sich notwendigerweise verändern und an die Realität anpassen, während wir weitergehen, und es ist nicht hilfreich an das Ergebnis angehaftet zu sein…

Photo: Pico del Teide – Teneriffa

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